Testverfahren

Die Europäische Norm EN 1621-1 legt fest, wann Gelenkschützer als Protektoren bezeichnet werden dürfen. Das Testverfahren zum Erreichen der Norm besteht aus drei Kriterien:


1. Die Mindestgröße der Aufprallbereiche für die einzelnen Körperzonen.
2. Die Fähigkeit eine definierte Aufschlagenergie mindestens auf ein festgeschriebenes Maß zu dämpfen.

3. Eine eindeutige Kennzeichnung und Identifizierung muß gewährleistet sein.

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Die Größe der Zonen richtet sich nach dem Einsatzort und der Größe des Protektors. Beides muss durch Buchstaben auf ihm vermerkt sein:

>S< für Schulter,
>E< für Ellenbogen,
>H< für Hüfte,
>K< für Knie und
>L< für den Unterschenkel.

Eine Kombination der Buchstaben bedeutet mehrere mögliche Einsatzorte.
Die Größe wird als >Typ A< (klein, zum Beispiel Kinder- und kleine Damengrößen) und >Typ B< (groß) angegeben.

Bei der Prüfung werden je drei Exemplare eines Protektortyps einer bis ins Detail vorgeschriebenen Schlagprüfung unterzogen. Dabei werden die Protektoren auf einem halbkugelförmigen Prüfkörper angebracht, auf den aus einem Meter Höhe ein in seiner Form ebenfalls festgelegtes Gewicht von fünf Kilogramm senkrecht herabfällt. Die auftreffende Bewegungsenergie beträgt dabei 50 Joule.
Bei jedem Probe-Exemplar werden drei Schläge auf drei unterschiedliche, mindestens fünf Zentimeter voneinander entfernte Punkte ausgeführt, insgesamt also neun Treffer pro Protektortyp. Ein Mess-Sensor unter dem Prüfkörper ermittelt, wie viel von dieser Bewegungsenergie nach der Dämpfung durch den Protektor noch im Prüfkörper ankommt.
Die Norm erlaubt eine Restkraft von 35 Kilonewton. Bei einem von der Zeitschrift MOTORRAD durchgeführten Protektoren-Test (Heft 23/2005), der auf Prüfständen für die Prüfung durchgeführt wurde, gaben die Protektoren von SaS-Tec eine durchschnittliche Restkraft von nur 15,8 Kilonewton an den Prüfkörper weiter. Damit unterboten sie nicht nur die Norm um mehr als die Hälfte, sondern dämpften auch besser als jedes andere getestete Produkt und wurden Testsieger. Wegen ihrer Beschaffenheit bleibt die Dämpfungswirkung der SaS-Tec-Protektoren auch bei Mehrfachschlägen auf den gleichen Punkt erhalten.

 
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SaS-Tec – Sicherheit aus Schaum

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